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GoBD-konforme digitale Belege: Anforderungen und Umsetzung

Was bedeutet GoBD-Konformität für digitale Bewirtungsbelege? Die wichtigsten Grundsätze für die rechtssichere digitale Belegführung.

Was ist die GoBD?

Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) regelt, wie digitale Geschäftsunterlagen geführt werden müssen. Für die praktische Umsetzung der Archivierung lesen Sie auch unseren Artikel zur rechtssicheren Archivierung digitaler Bewirtungsbelege.

Die wichtigsten Grundsätze

1. Unveränderbarkeit

Ein einmal erstellter digitaler Beleg darf nachträglich nicht mehr verändert werden. Jede Änderung muss protokolliert werden.

2. Nachvollziehbarkeit

Es muss jederzeit nachvollziehbar sein, wer wann welchen Beleg erstellt oder verarbeitet hat.

3. Zeitgerechte Erfassung

Belege müssen zeitnah erfasst werden – idealerweise am Tag der Bewirtung.

4. Ordnung

Die Belege müssen systematisch abgelegt und leicht auffindbar sein.

Digitale Unterschrift

Seit dem BMF-Schreiben vom 30.06.2021 ist eine digitale Signierung des Bewirtungsbelegs zulässig. Dabei wird ein Zeitstempel zusammen mit der User-Identifikation als Unterschriftersatz verwendet.

Aufbewahrungsfrist

Bewirtungsbelege müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Bei digitaler Aufbewahrung muss die Lesbarkeit über den gesamten Zeitraum gewährleistet sein.

GoBD und Bewirtungsbelege

Stellen Sie sicher, dass Ihr Bewirtungsbeleg alle Pflichtangaben enthält und korrekt ausgefüllt ist. Nur so ist die steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Bewirtungskosten gewährleistet.